Wakame?

11 Nov Written by Read 297 times Published in Seafood

Wakame kennen Sie vermutlich von der Fischtheke. Sie finden dort einen leuchtend-grünen, in Sesamöl eingelegten und leicht gesüßten Wakame-Salat mit Sesamkörnern.
 Der Japaner sagt dazu Goma Wakame, denn die japanische Küche kennt weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten für diese Braunalge.
Wer beispielsweise eine authentische Misosuppe zaubern möchte, für den ist Wakame ein Muss.
Die Alge mit ihrer knackigen Konsistenz hat einen salzigen Geschmack, der einen unmittelbar an das Meer denken lässt.

Diese etwa einen Meter lange Algen-Art wächst in Salzwasser und kann fast vollständig verzehrt werden.
Die sehr nährstoffreiche Wurzel der Alge wird in Japan Makabu genannt. 

10 Regeln für das Essen von Sushi

09 Nov Written by Read 212 times Published in Seafood
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  1. Sushi nicht mit Messer und Gabel essen. Wer unsicher ist, ob er die Häppchen mit Stäbchen unfallfrei in den Mund befördern kann, nimmt sie mit den Fingern.
  2. Sushi niemals mit einem Stäbchen „aufspießen“, auch wenn das als praktische Methode anmutet!
  3. Nicht abbeißen. Sushi wird in mundgerechten Portionen serviert und sollte im Ganzen gegessen werden. Wenn das absolut nicht passt, Sushi in die Hand nehmen, um abzubeißen. Niemals auf dem Teller in Stücke schneiden oder mit den Stäbchen in zwei Teile quetschen. Das gilt als barbarisch gegenüber dem Essen.
  4. Es ist sehr unhöflich, mit Essstäbchen auf jemanden zu zeigen.
  5. Nicht mit den Essstäbchen gegen die Schale tippen, früher taten dies Bettler und nach wie vor wird diese Geste mit betteln assoziiert.
  6. Absolut tabu ist, die Stäbchen senkrecht ins Essen zu stecken. Dies gilt als Symbol für ein Totenmahl
  7. Bei Nigiri wird nur die Fischseite leicht in Sojasoße gedippt, niemals der Reis. Fällt er nämlich auseinander, gilt das als sehr unfein. Passiert Ihnen so ein Malheur, bitte auf keinen Fall den Reis aus dem Sojasaucenschälchen löffeln. Lieber diskret gegen ein neues austauschen.
  8. Wenn Sie ein Stück Ihres Sitznachbarn kosten möchten, bitte nicht von Stäbchen zu Stäbchen weiterreichen. Abgesehen von der Absturzgefahr des Teilchens, ist dies eine Geste beiTrauerzeremonien.
  9. Zwischen den verschiedenen Sushi-Sorten immer etwas eingelegten Ingwer zum Auffrischen der Geschmacksknospen essen.
  10. In Japan trinkt man zu Sushi traditionell grünen Tee oder Reiswein (Sake). Aber auch trockener Wein oder ein kühles Bier passen gut zu den Fischhäppchen.

Woher stammt Sushi ?

09 Nov Written by Read 340 times Published in Seafood
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Sushi  war ursprünglich eine Konservierungsmethode, frischen Fisch auszunehmen, mit Salz zu füllen und zwischen gedämpftem Reis in Krüge einzulegen, bis das Ganze gärte. Der Fisch hielt sich auf diese Weise bis zu zwei Jahre, allerdings war der Reis dann ungenießbar. Diese Methode wurde am Mekong entwickelt. So kann man sagen, das Sushi ursprünglich nicht aus Japan stammt.

Das änderte sich, als die Japaner im späten 16. Jahrhundert begannen, den Reis gezielt mit Essig zu säuern. Sie belegten ihn dann mit gesalzenen Fischscheiben und pressten ihn in Holzschachteln. Das war zwar nicht ewig haltbar, aber man konnte den Reis mitessen.

Anfang des 19. Jahrhunderts begann man, Sushi in mundgerechten Portionen mit rohem Fisch für den sofortigen Verzehr zu servieren. Lange Zeit war dieser Snack nur in Asien populär. Erst 1960 kam Sushi  nach  Los Angeles. Dort wurde weitere Sorten, auf dem westlichen Gaumen zugeschnitten, kreierte. Vorallem bestannt die California Roll. 

Ab den 1990ern entwickelte sich Sushi zum Weltweiten Trend.